Mietertipps

für ein harmonisches miteinander

Tierhaltung

Vor der Anschaffung eines Hundes sollten Sie sich unsere Genehmigung einholen - hierfür genügt ein formloses Schreiben. Das Halten großer und gefährlicher Hunde, sowie giftiger Tiere ist bei uns nicht gestattet.

Bitte respektieren Sie, dass unsere Anlagen und vor allem die Spielplätze aus hygienischen Gründen für alle Haustiere tabu sind. Hunde sind auf unseren Grundstücken an der Leine zu führen, und der Hundekot ist bitte im nächsten Mülleimer zu entsorgen.

 

Wohnen in Bergholz Rehbrücke

Umbau und Renovierung

Wir möchten, dass sich unsere Mieter zu Hause wohlfühlen. Veränderungen an der baulichen Substanz, z.B. ein Wanddurchbruch oder die behindertengerechte Umrüstung Ihrer Wohnung, sind deshalb in Ausnahmefällen zulässig.

Um die Sicherheit der Bewohner nicht zu gefährden, brauchen Sie dafür jedoch immer eine Genehmigung. Diese beantragen Sie bitte schriftlich, indem Sie uns genau schildern, welche Maßnahmen geplant sind. Unsere Mitarbeiter nennen Ihnen gerne zuverlässige Handwerkerfirmen und geben Auskunft darüber, ob die Genehmigung der Bezirksbauaufsicht oder sogar der Baudenkmalpflege nötig ist, z.B. für das Verglasen einer Loggia.

 

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Untervermietung

Falls Ihre Wohnung zu groß geworden ist, helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach einer kleineren. Wenn Sie allerdings untervermieten möchten, benötigen Sie hierzu unser Einverständnis.

Als Vermieter möchten wir Kenntnis darüber haben, wer bei uns wohnt. Teilen Sie uns bitte auch mit, wenn Sie heiraten, Zuwachs bekommen oder Verwandte bei sich wohnen lassen. Die Erlaubnis zur Untervermietung erhalten Sie nach Prüfung von unseren Mitarbeitern. Dazu benötigen wir Ihre Mietvertragsnummer und den Namen des zukünftigen Untermieters. Vorlagen für Untermietverträge erhalten Sie im Schreibwarenladen. Der Untermietvertrag endet immer mit dem Hauptmietvertrag.

Beachten Sie, dass für Untermieter generell kein Rechtsanspruch besteht, die Wohnung zu übernehmen, für den Fall, dass der Hauptmieter auszieht. Eine ganze Wohnung kann nur im Ausnahmefall untervermietet werden, z.B. wenn Sie befristet beruflich im Ausland sind.

 

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Kündigung

Wenn Sie ausziehen möchten, kündigen Sie bitte schriftlich und drei Monate im Voraus. Der laufende Monat zählt, wenn uns die Kündigung bis zum 3. Werktag erreicht. Es genügt ein formloses Schreiben mit der Mietvertragsnummer, bei dem alle Hauptmieter unterschrieben haben.

Sie erhalten dann eine schriftliche Kündigungsbestätigung von uns und es wird ein Besichtigungstermin vereinbart. Laut Mietvertrag sind Mieter bei Auszug zu Schönheitsreparaturen verpflichtet: Tapezieren oder Streichen der Wände und Decken, Streichen der Innentüren und -fenster, Heizkörper, Rohre und Scheuerleisten. Bei baulichen Veränderungen prüfen wir, ob diese übernommen werden können.

Von Ihnen verursachte Schäden sind natürlich zu beheben. Falls wir diese Arbeiten für Sie übernehmen, geschieht das auf Ihre Kosten. Wenn Sie einen Nachmieter präsentieren, versuchen wir denjenigen zu berücksichtigen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass Interessenten mit längerer Wartezeit von uns bevorzugt behandelt werden.

 

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Änderung Bankverbindung

Haben Sie uns eine Einzugsermächtigung gegeben, sollten Sie uns schnellstmöglich über die Änderung Ihrer Bankverbindung informieren. Ansonsten denken Sie bitte daran, Ihren Dauerauftrag anzupassen.

 

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Winterdienste

Nach den Ortssatzungen der Städte sind die Hauseigentümer und Vermieter für die Streu- und Räumpflichten im Winter verantwortlich. Soweit sie für diese Arbeiten professionelle Firmen oder einen Hausmeister beauftragen, zählen die entstehenden Kosten zu den Betriebskosten. Gibt es eine abweichende Vereinbarung im Mietvertrag, tragen die Mieter die Kosten.

Wer für den Winterdienst verantwortlich ist, muss in erster Linie den Eingangsbereich sowie die Gehwege vor dem Haus von Schnee beseitigen und streuen. Hier reicht es aus, wenn eine 1 bis 1,20 Meter breite Schneise geräumt wird, so dass zwei Fußgänger an einander vorbei können. Bei anderen Wegen, zum Beispiel zu Mülltonnen oder Parkplätzen, ist ein etwa halb so breiter Streifen ausreichend. Wenn es nötig ist, muss mehrmals am Tag geräumt und gestreut werden. Bei Dauerschneefall sollte mit den Arbeiten begonnen werden, sobald sich die Wetterlage beruhigt hat.

Im Winter bei Glatteis ist streuen unbedingt wichtiger als Schnee fegen. Die Winterpflichten beginnen Mo-Sa um 7.00 Uhr, Sonn-und Feiertags um 9.00 Uhr und enden abends um 20.00 Uhr. Vor 7.00 Uhr bzw. 9.00 Uhr sollten Passanten nicht darauf vertrauen, dass gestreut ist.

 

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Heizen und Lüften

Es kommt leider häufig zu Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung. Schimmelpilz und schwarze Flecken sind Mängel, die vom Vermieter zu beseitigen sind. Tut er das nicht, ist der Mieter zur Mietminderung berechtigt. Es sei denn, er trägt die Schuld an der Schimmelbildung, weil zu wenig geheizt und falsch gelüftet wurde. Hier finden Sie wertvolle Tipps, um das zu vermeiden:

  • Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius. Nachts im Schlafzimmer können es 14 Grad Celsius sein. Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.
  • Bitte stellen Sie die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz ab. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer niedrigeren Durchschnittstemperatur.
  • Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten Tag und Nacht immer wieder geschlossen werden.
  • So lüften Sie richtig: Die Fenster kurz (5 Minuten reichen oft) weit öffnen (Stoßlüften). Vermeiden Sie die Kippstellung - sie ist wirkungslos und verschwendet unnötig Heizenergie.
  • Morgens und abends sollten Sie mittels Durchzug einen kompletten Luftwechsel durchführen. Vormittags und nachmittags bitte nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben.
  • Die Mindestzeit für die Lüftung hängt vom Unterschied der Raum- zur Außentemperatur und davon ab, wie viel Wind weht. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reichen in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus.
  • Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.
  • Bei einem Bad ohne Fenster sollte besonders nach dem Baden oder Duschen auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) gelüftet werden. Die anderen Türen dabei geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht in der Wohnung verteilet.
  • Große Mengen Wasserdampf (z. B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen lüften. Auch hier verhindert ein Schließen der Zimmertüren, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt.
  • Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten. Auch nach dem Bügeln lüften.
  • Auch bei Regenwetter lüften, wenn es nicht hereinregnet. Die kalte Außenluft ist trockener als die warme Zimmerluft.
  • Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig.
  • Bei Abwesenheit tagsüber reicht es, morgens und abends eine Stoßlüftung durchzuführen.
  • Große Schränke sollten nicht zu dicht an Wänden stehen: Zwei bis vier Zentimeter Abstand sollten reichen.

 

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